Pressemitteilung 02/2017


Feuerwehr übt mit neuer Technik für den Ernstfall


Burscheid - Am Samstag übten die Mitglieder des Löschzuges Dierath der Freiwilligen Feuerwehr Burscheid trotz nasskaltem Wetter den Ernstfall. Mit dem am 10. April neu angeschafften HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) für den Löschzug kamen auch viele neue Gerätschaften. "Neue Technik muss man kennenlernen und beherrschen" sagt Dominik Hrenek vom Löschzug. "Um im Ernstfall alles einsetzen zu können üben wir den Umgang". so Hrenek weiter. Da es für die Dierather viel Neues gab, erklärte sich Michael Machill vom Löschzug Stadtmitte bereit, als Ausbilder zu fungieren. Der Löschzug Stadtmitte hat im Gegensatz zu den Außenzügen mehr Gerätschaften, diese oftmals schon seit langer Zeit und somit auch entsprechende Erfahrungen gesammelt. Als es am Samstag um 11:00 Uhr im Gerätehaus neben der Grundschule los ging, galt es erst mal theoretischen Unterricht abzuarbeiten. Doch dieser dauerte nur kurz an. "Es ist viel wichtiger am Objekt zu üben und dort zu erklären worauf es ankommt. Natürlich muss man auch Theorie durchführen, aber im Praktischen lernt man oftmals besser" erklärt Machill.

Ausgedienter PKW als Übungsobjekt

Auf dem Schulhof der Dierather Grundschule ging es schnell zur Sache. Ein ausgedienter PKW diente als Übungsobjekt. Den Anwesenden wurde erklärt, wozu sogenannte Hebekissen dienen. Sie gab es bis vor kurzem noch nicht in Dierath, aber dennoch sind sie für den Einsatzerfolg oftmals enorm wichtig. "Mit Hebekissen können große Lasten, wie ein PKW, angehoben werden. Aber auch Betonplatten unter der eine Person liegt. Die Kissen werden mit Druckluft gefüllt und blasen sich auf." erklärt Michael Machill seinen wissbegierigen Kameraden. "Wichtig dabei ist, dass immer wieder weiter unterbaut wird. Sollte ein Kissen verrutschen, fällt die Last nicht schlagartig und unkontrolliert herunter." so Machill weiter. Nachdem die Vorgehensweise und der korrekte Umgang mit Hebekissen und Unterbaumaterial gelehrt wurden, galt es auch eine Art Prüfung abzulegen. Eine Schlauchbrücke diente als Verletzter unter dem PKW, welche es zu retten galt. Diese Aufgabe meisterten die Dierather Feuerwehrleute mit Bravur. Sehr routiniert und zügig holten sie alle Gerätschaften zielstrebig aus dem neuen Fahrzeug, brachten sie zur simulierten Unfallstelle, begannen mit dem Aufbau und schließlich der Rettung der verunfallten Person. Im Anschluss an diese Übung galt es noch eine eingeklemmte Person aus dem PKW zu befreien. "Solch eine Lage muss auch immer wieder geübt werden. Die Gerätschaften sind uns aber nicht neu. Wir haben schon seit Jahren einen hydraulischen Rettungssatz auf unseren Fahrzeugen" erklärt Dominik Hrenek. Auch die letzte Übung meisterten die Feuerwehrleute mit Bravur.

(JK)


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