Nachfolgend möchten wir Ihnen erklären, wie die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Burscheid nach dem absetzen eines Notruf alarmiert werden:

 

Sobald ein Notruf über die 112 in der Leitstelle eingeht, werden die Einsatzkräfte von dieser alarmiert. Anders als bei Berufsfeuerwehren, "warten" Freiwillige Feuerwehr´ler nicht auf der Wache. Sie sind arbeiten, spazieren, spielen mit ihren Kindern, sind einkaufen - wie jeder andere auch. Wann ein Einsatz kommt, weiß man nie genau. Doch wenn er kommt, ist es wichtig schnell zu sein um helfen zu können.

 

In Burscheid besitzt jedes aktive Mitglied einen Piepser (auch Melder genannt). Dieser empfängt Funkwellen mit einer codierten Nachricht und schlägt Alarm. Neben dem schrillen und lauten Piepsen wird außerdem auf meinem Display die Alarmmeldung angezeigt, ebenso Informationen zur Adresse des Einsatzort.

Bei großen Einsätzen kommt gegebenfalls noch die Sirene als Alarmierungsmittel zum Einsatz. Sie gewährleistet, dass wirklich alle verfügbaren Einsatzkräfte den Alarm mitbekommen.

Denn: trotz moderner Technik kann auch ein Piepser keinen Empfang haben, ähnlich wie ein Handy.

Nun begeben sich die Einsatzkräfte auf direkten Weg zur Feuerwehrwache. Entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem eigenen PKW. Dabei müssen sich jedoch an die STVO halten (aber hier gibt es einige Ausnahmen). An der Wache angekommen, ziehen sie sich schnell um - die Einsatzuniform hängt griffbereit.

Jacke, Hose, Stiefel, Helm & Handschuhe gehören dazu, um nur einige Dinge aufzuzählen. Umgezogen geht es schnell in Richtung Feuerwehrfahrzeug. Dort finden je nach Fahrzeugtyp bis zu 9 Personen Platz. Wenn das Fahrzeug "voll" (besetzt) ist, rückt man mit Blaulicht und Martinshorn aus. Während der Fahrt bekommt man von der Leitstelle weitere Informationen zum Einsatz.

 

Wie die Feuerwehr alarmiert wird